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Was sagt Ihnen Ihr Laborbefund?

Parameter

Kurzbeschreibung d. Labordaten


CRP

C-reaktives Protein, Entzündungsparameter, eine allgemeine, orientierende Untersuchung, zeigt vor allem Entzündungen durch bakterielle Infekte an. Das ursprünglich als Entzündungsmarker verwendete Akute-Phase-Protein hat in jüngster Zeit als sog. hochsensitives CRP eine neue Bedeutung erhalten als Indikator für eine in Gang befindliche Arteriosklerose (Arterienverkalkung).



Blutbild:

Blutbilder werden heute i.d.R. von Automaten ausgewertet, daher ist glgtl. mit z.T. recht deutlichen Abweichungen einzelner Parameter zu rechnen. Blutbilder sind deshalb in der Gesamterscheinung von Labordaten und klinischen Befunden zu werten. Sollten Sie dazu Fragen haben,
bin ich gern bereit, diese in der nächsten Sprechstunde zu beantworten.

Hämoglobin (Hb)

Roter Blutfarbstoff, erniedrigt bei div. Formen des Eisenmangels

Erythrozyten

Rote Blutkörperchen; enthalten das Hämoglobin, zuständig für den Transport
des Blut-Sauerstoffs

Leukozyten

Weiße Blutkörperchen, zuständig für die Abwehrfunktion des Körpers, erhöht z.B. bei Infekten, bei Tumoren, bes. aber auch bei Rauchern und nach größeren Mahlzeiten

Thrombozyten

Blutplättchen, wichtig für die Gerinnungsfähigkeit des Blutes

Hämatokrit (HKT)

Alle festen Bestandteile des Blutes, Angabe erfolgt in %

MCV

MCH

MCHC

Diese Werte beziehen sich auf die Größe und das Volumen einzelner Blutkörperchen; sie können verändert sein bei Nikotinkonsum, Eisenmangel, Einwirkung gefährlicher Arbeitsstoffen, Alkohol-mißbrauch etc.

Differentialblutbild

Hier handelt es sich um die prozentualen Anteile der im Differentialblutbild bestimmten Typen weißer Blutkörperchen (Leukozyten, Lymphozyten, Monozyten, Eosinophile, Basophile etc)


Y-GT; GPT ; GOT

Repräsentieren den Funktionszustand vor allem der Oberbauchorgane, erhöht z.B.
bei Leberkrankheiten, bei stärkerem Übergewicht, nach Alkoholmißbrauch, übermäßiger chron. Einwirkung von leberschädlichen Substanzen im Arbeitsleben, glgtl. auch Medikamenten

Kreatinin

Nierenfunktionswert

BZ (Glucose)

Blutzucker (NBZ = Nüchternwert, BZ pp = Wert nach dem Essen)

HbA1c

Blutzucker-Langzeitwert, bes.wichtig bei stärker schwankenden BZ-Werten und bei Diabetikern, kann auch dem Ausschluß eines Diabetes dienen

TSH

Schilddrüsenfuntkionswert, (TSH ist das Steuerhormon für die Schilddrüse) dieser wert reicht i.d.R. aus, um die korrekte Funktion der Schilddrüse zu beurteilen)

Blutfette Risikofaktoren


Triglyzeride

Neutralfette

Cholesterin

Ausgangssubstanz für viele wichtige Hormone

HDL

High Density Lipoprotein
(Schutzfaktor für die Arterien)

LDL

Low Density Lipoprotein (sehr brauchbarer zusätzl. Orientierungswert: LDL / HDL < 2,5)




Homocystein

Eine erhöhte Konzentration von Homocystein im Blut gilt als ein eigenständiger Risiko­faktor für cardio- und cerebrovasculäre Erkran­kungen. Das Schlaganfall- und Herzinfarktrisiko soll bei erhöhter Homocysteinkonzentration etwa 3 mal
höher sein als bei normaler Konzentration.

Homocystein ist sehr toxisch und wird unter physiologischen Bedingungen im Organismus rasch zu Cystein ab­gebaut oder zu Methionin remethyliert.

Da die erhöhte Konzentration an Homocystein in vielen Fällen nicht auf einem genetischen Defekt, sondern auf Vitaminmangel beruht, kann durch Ersatz
der Vitamine B 6, B 12 und Folsäure der Homocysteinspiegel normalisiert und damit das individuelle Risiko minimiert werden.



Tumormarker

Tumormarker sind Stoffwechelprodukte von Zellen, die vornehmlich aufgrund bösartigen Wachstums vermehrt produziert und in den Blutkreislauf freigesetzt werden. Es gibt Tumormarker, die recht organspezifisch für bösartiges Wachstum sind, andere weniger, da sie in verschiedenen Geweben produziert werden können. Tumormarker stellen ein sehr gutes Merkmal zur Verlaufs-beobachtung eines bereits bekannten Tumors dar, beispielsweise nach einer erfolgreichen OP oder Chemotherapie. Bekannte Tumormarker sind: CEA, CA 15-3, CA 19-9, PSA …


PSA
(Prostata-Spezif. Antigen)

PSA wird in der Prostata synthetisiert. PSA ist organspezifisch, es wird von gesundem und krankem Prostata­gewebe gebildet. PSA dient beim Prostatakarzinom als Marker der 1. Wahl zur Verlaufs­kontrolle. Das Prostatakarzinom ist in den USA die häufigste, in West­europa nach dem Bron-chialkarzinom die zweithäufigste Krebstodes­ursache bei Männern (Altersgipfel 60-80 Jahre).

Die PSA-Bestimmung gilt schon bei (geringstem) palpatorischem Verdacht und bei Risikopatienten (BPH, Familienanamnese) als indiziert. Am aussagekräftigsten ist die PSA-Verlaufsbeobachtung.

Antikörper


Anti-HAV; Anti-HCV

Gegen Hepatitis A bzw Hepatitis C nachweisbare Antikörper im Blut

Anti-HBc

Diese Antikörper sind bei durchgemachter Hepatitis nachweisbar

Anti-HBs

Gegen Hepatitis B nachweisbare Antikörper nach erfolgreicher Impfung; bei guter Impfreaktion liegt dieser Wert deutlich über 1000. (Anmerkung: auch nach durchgemachter Hepatitis B pos.)

HIV-Antikörper

Dienen dem Nachweis oder Ausschluß einer Aids-Erkrankung

 


Liebe Patienten, sehr geehrte Damen und Herren,

Zur allgemeinen Information und Ihrem besseren Verständnis habe ich nachstehend die am häufigsten untersuchten Laborbefunde aufgelistet. Die Norm- bzw. Referenzwerte entnehmen Sie bitte dem Laborausdruck.


Mit freundlichen Grüßen,
Ihre

Christine Buchhold


Die auf dieser Homepage für Sie bereitgestellten Informationen ersetzen nicht die professionelle Beratung oder Behandlung.